Zwischen 2004 und 2021 war ich geschäftsführender Gesellschafter einer Druckerei im Großraum Stuttgart — nicht Agentur, sondern produzierender Mittelstand mit Maschinen, Schichten, Personal, Lohnabrechnung. Davor und parallel: mehrere weitere Gründungen, vom Computerhandel als Jugendlicher bis zu einem Mode-Label und einem Rennsimulator-Verleih. Was diese Stationen verbindet, ist nicht die Branche — sondern die Lust, etwas aufzubauen.
2014 habe ich die Ausbildung zum EKS-Strategiecoach abgeschlossen. Der Kerngedanke dieser Strategieschule: nicht überall ein bisschen besser werden, sondern den einen Engpass finden, an dem der größte Hebel sitzt. Diese Denkweise prägt bis heute, wie ich auf Unternehmen schaue — und auf KI-Projekte erst recht.
Seit 2022 arbeite ich intensiv mit KI. Erst aus Neugier, dann zunehmend produktiv: in der Markenkommunikation, als Sparringspartner für Geschäftsführer in Strategiefragen, und als Entwickler, der mit Werkzeugen wie Claude Code eigene kleine Software baut. Die Kombination war nicht geplant. Sie hat sich als nützlich erwiesen — ich kenne KI nicht nur als Stichwort auf Folien, sondern als Werkzeug, das auf meinem eigenen Schreibtisch jeden Tag liegt.
In meiner aktuellen Rolle als Markenkommunikator eines mittelständischen Dienstleisters führe ich KI strukturiert ein: Toolauswahl, Schulungen, Einbettung in Prozesse, Begleitung der Mitarbeiter. Genau diese Arbeit biete ich künftig auch außerhalb dieses einen Unternehmens an — als Berater, der den Mittelstand von innen kennt, nicht von außen.